Knorpeltherapie

Verletzungen und Verschleißerscheinungen am menschlichen Gelenkknorpel konnten vor ca. 20 Jahren nur operativ behandelt werden. Diese Therapie war zur damaligen Zeit nur relativ erfolgreich, moderne konservative, nicht-operative Verfahren fanden erst in den letzten 10 Jahren ihren Einzug in das therapeutische Konzept.

Die technisch-synthetische Herstellung der Knorpelgrundsubstanz Hyaluronsäure ermöglichte den Einsatz des Stoffes bei Knorpelschäden mittels Injektion ins Gelenk. Die gängigen Präparate erfordern eine fünfmalige Anwendung im Abstand von jeweils einer Woche.

Durch die Injektionen wird die körpereigene Hyaluronsäureproduktion - die "Ernährung" des geschädigten, geschwächten Knorpels - sowie dessen Gleitfähigkeit verbessert. Wiederholungsinjektionen können nach 12-24 Monaten durchgeführt werden. Leichte sportliche Belastungen während der Injektionsserie sind nach Rücksprache mit Ihrem Arzt möglich.

Die modernen operativen Verfahren sind unter ambulante und stationäre Operationen beschrieben.