Es sieht ganz so aus. In Deutschland leiden 13 – 15 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen, und ihre Zahl nimmt zu. Häufigste Ursache derartiger Beschwerden ist der Bewegungsapparat, 10% der Gesamtbevölkerung klagen über Rückenschmerzen. 

Studien  lassen darauf schließen, dass eine Über- und Fehlversorgung stattfindet mit Röntgenbildern, operativen Eingriffen und stark wirksamen Medikamenten. Viele Menschen sind verzweifelt und ratlos angesichts nicht enden wollender Beschwerden, für die es häufig keine plausiblen Erklärungen zu geben scheint. Hauptgründe für diese Entwicklung sind verengte Sichtweisen auf radiologische Verschleißerscheinungen und erstaunliche Informationsdefizite über muskuläre und vegetative Schmerzursachen. Folgerichtig kommt es zu einer enormen Verschwendung  medizinischer und ökonomischer Ressourcen und zu einer zunehmenden Chronifizierung vieler Schmerzsyndrome.

Dieses Buch ist den Patienten gewidmet, ihren Hoffnungen und Ängsten. Es ist eine Schilderung der Herausforderungen, denen Ärzte und Patienten im Ringen um Beschwerdelinderung täglich gegenüberstehen. Betroffene brauchen Informationen und Klarheit über die Natur ihrer Leiden. Verständnis für den Krankheitsprozess  ist wichtig. Am wichtigsten aber sind wirksame Therapien. Die gibt es – auch bei chronischen Schmerzen.

Denn Schmerzen müssen nicht sein.


Das neue Buch von Dr. Gerhard Opitz - für Patienten und Therapeuten.

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